Hamburger Studienbibliothek


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Texte

Zu den Vortragstexten unserer Veranstaltungen
Text zum N.N. am 30.10.05: Apokalypse und Festmahl. Walter Bentjamins Kritik der politischen Theologie
Ein deutscher Friedensfreund
Dokumentation eines Flugblattes der Gruppe no birds zu Ludwig Watzal vom April 2002
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Politisch korrekter Antisemitismus
Über die Notwendigkeit eines »absolut inakzeptablen Umgangs mit der Shoah« sowie des Überschreitens der Grenzen des »innerlinken Minimalkonsenses«
Hamburger Studienbibliothek, Februar 2003

Eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Antiimperialismus im neuen Gewand, anlässlich eines kleineren Skandals beim Freien Senderkombinat. Im Anhang: Anmerkungen über »Sinn und Zweck einer ›Kritik an der Sharon-Regierung‹« sowie Thesen zum linken Antisemitismus von Joachim Bruhn, ISF Freiburg.

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Der Wille zum Wabbeln
Warum die Hamburger Studienbibliothek nicht mehr Teil eines Freien Senderkombinats sein kann
Hamburger Studienbibliothek, Juni 2003

Wie ein freies Radio für sein Linkssein die Emanzipation aufgab: "Was möglicherweise noch unter dem Titel »Freies Senderkombinat« firmiert, ist ein Verstärker für das Blubbern des linken Sumpfs. Und wozu braucht der eine Bibliothek?" Erklärung der HSB zu ihrem Austritt aus der Anbieterinnengemeinschaft des Freien Senderkombinats (FSK), veröffentlicht im transmitter 07/03.

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Doing Weltmacht
Ökonomisches Interesse und Antiimperialismus in Deutschland. Dokumentation einer Flugschrift von JustIn Monday, Sommer 2003
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Fit durch Freude
Zur Linken und der deutschen Gesundheitspolitik. Der Text zu den Veranstaltungen im Herbst/Winter 2003/2004.
Hamburger Studienbibliothek, September 2003

Die Gesundheitsreform ist hartes Brot auch für den linken Kritiker. Sie lässt sich nicht entlarven. Das Vorhaben, die Pflichtversicherten zur Ader zu lassen, um die Defizite der Krankenkassen aufzufangen, die Unternehmer zu entlasten und die Ärzte- und Pharmalobby zufrieden zu stellen, wurde schließlich in aller Öffentlichkeit verhandelt, so dass jeder es mitbekommen konnte, ja sollte...Für den linken Politiker muss es dabei wie ein Wunder erscheinen, warum immer wieder die anderen drankommen und nie eine treue Seele wie die Sahra Wagenknecht, die unverdrossen vorzurechnen vermag, es wäre für die Krankenversorgung Geld genug da, würde nur die Wirtschaft entschlossen zur Kasse gebeten. Das wird rechnerisch schon stimmen. Nur bleibt für die Sache der Kritik dabei nichts übrig. Wer stets davon ausgeht, die hiesigen Massen wollten schon das Richtige, sie bräuchten bloß ein wenig Unterstützung dabei, es richtig auszudrücken, unterschätzt deren Bewußtsein just dort, wo er aus dessen Negativität noch etwas lernen könnte: Dass es für den linken Gesellschaftsplaner, der im Namen des Wohls der Vielen sich berufen fühlt, für das Wohl des großen Ganzen zu sorgen, in der politischen Ökonomie des Krisenkapitalismus keinen Platz und keinen Sinn mehr gibt ...

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Dichter und Henker
Martin Walser und die deutsche Normalität
Flugblatt, verteilt aus Anlass der Einladung Martin Walsers ins Literaturhaus Hamburg - in Kooperation mit der Hamburger Antifa "Bad Weather", Oktober 2003

Aus literarischen Gründen geht niemand zu Walser; man erwartet „Radikalität“ ganz anderer Art. Letztes Jahr war es die gegen Marcel Reich-Ranicki gerichtete antisemitische Mordphantasie „Tod eines Kritikers“, die die Bewunderung des Publikums für den „Mut“ hervorrief, mit dem Walser Meinungen verbreitet, die massenweise Zuspruch finden. Fünf Jahre zuvor hatte Walser anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels „vor Kühnheit zitternd“ verkündet: „Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung.“

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The World Turned Upside Down
Zur Geschichtspolitik des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Text des Bündnisses gegen Deutschlands Wiedergutmachung, Januar 2004

"Noch unverfrorener als die Verharmlosung der Vergangenheit [ist] nur der Wille, aus einer nicht verharmlosten Vergangenheit nationales Selbstbewußtsein zu schöpfen." - Wolfgang Pohrt
Eine Kritik der neuesten deutschen Vergangenheitsbewältigung und der Funktion der Wehrmachtsausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung für den rot-grün-schwarzen Versuch, nationale Verbrechen zur Grundlage eines deutschen Interventionsauftrags zu machen.

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Hep hep Richling!
Über den Antisemitismus der guten Laune
Flugblatt, geschrieben anläßlich von Mathias Richlings Auftritten im Juni 2003. Aus gegebenen Anlaß (Richling ist im Mai/Juni 2004 erneut in Hamburg) hier dokumentiert.

...Die Veranstalter hatten die Auftritte Mathias Richlings in den Kammerspielen bereits wie eine Drohung angekündigt: Der Kabarettist werde - ausgerechnet in jenem Gebäude, das bis 1942 den Jüdischen Kulturbund beherbergte und anschließend als Sammelplatz für die Deportationen diente - den Antisemitismus von einer "radikal neuen Seite" beleuchten. Wie konformistisch abgestanden das radikal Neue, das er von sich zu geben gedachte, tatsächlich ist, verriet Richling der Hamburger Morgenpost schon vorab in einem Interview vom 23. Mai ...

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Rede auf der Kundgebung zum Ende der Wehrmachtsaustellung 27.03.2004

"Was wir gut können, ist das herrschende Gedenkspektakel in Bezug auf dessen Zwecke zu denunzieren, die Funktion der Geschichtspolitik für deutsches Großmachtstreben etwa - so gut sogar, dass Neues kaum noch einfallen will. Nur drohen die zunehmend routinierteren Analysen den eigentlich Skandal zu überdecken: dass schon alles Notwendige gesagt ist, ohne dass sich etwas ändert..."

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Einäugige unter den Blinden

»Ich muss es mit tiefem Bedauern eingestehen: Was mich gegen mich einnimmt, ist die Fähigkeit, in der papiernen Schande nicht zu ersticken, die über die Schöpfung gebreitet ist: so dass es mir gelingt sie bloßzulegen. «
(Karl Kraus, 'Aphorismen', Schriften Bd. 8, Frankfurt / M. 1986, S. 457f.)

Die Nachbereitung des Elends
Dass es masochistisch sein mag, sich wieder und noch einmal mehr an der x-ten Neuauflage des Diskursspektakels ´die Linke und der Antisemitismus´ zu beteiligen, ist zugestanden; aber wer will schon gegen Perversionen argumentieren? Wie in der Ruhe die Kraft, so kann auch im Masochismus die Lust liegen und damit - frei nach Foucault - der Wille zum Wissen: Wenn schon Erkenntnis, dann wenigstens erotisch fundiert. Aber der Reihe nach...

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Offener Brief an Dr. Lüthje

Sehr geehrter Herr Dr. Lüthje,

das Institut für Politische Wissenschaft kündigt für das beginnende Semester (Sommersemester 2005) zwei Veranstaltungen mit äußerst fragwürdigen Titeln an: "Der >neue< Antisemitismus: Ein Weltproblem?" (Vorlesung) sowie "Krieg und Frieden in Palästina" (Hauptseminar). Mit dem Kommentierten Vorlesungsverzeichnis hat sich die Fragwürdigkeit allerdings schon wieder erledigt die Ankündigungstexte von Prof. Dr. Rolf Hanisch lassen hinsichtlich des antisemitischen Charakters beider Veranstaltungen keine Fragen oen. Die Häufung von aus einschlägigen Skandalen der jüngeren Vergangenheit überreichlich bekannten Versatzstücken ist für die Textmenge beachtlich...

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Dokumente gegen Hanisch
Sammlung einiger Flugblätter, Presseerklärungen und Briefe verschiedener Gruppen gegen die antisemitischen Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Rolf Hanisch im Sommersemester 2005 am Institut für Politische Wissenschaften der Universität Hamburg.
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Kein Fussbreit dem Postfaschismus
Erläuterungen anlässlich Peter Sloterdijks Auftritt in der Veranstaltungsreihe »go create resistance« im Hamburger Schauspielhaus.
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McGuffin Kassiber 02/05

Hier die zweite Ausgabe des in unregelmäßiger Folge erscheinenden Kassibers, das sich wieder mit den zwei Zielen der McGuffin-Forschung beschäftigt: Zum einen publiziert die Foundation Ergebnisse über die schottische Kommunistin und Feministin Emma McGuffin, zum anderen beschäftigt sie sich, dem Wirken der Revolutionärin verpflichtet, mit aktuellen Themen, die in den Kontext des Schaffens McGuffins gestellt werden. In diesem Heft sind Ergebnisse dieser Beschäftigung vor allem in Texten über die Identitätsproduktion in der Linken sowie über den Ansatz der »Umsonst«-Bewegungen festgehalten.

Viel Spaß beim Scrollen oder Ausdrucken und Blättern wünscht die McGuffin Foundation / Sektion Hamburg

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„Schunkeln, singen, Fahnen schwingen“
Offener Brief der Hamburger Studienbibliothek an die Redaktion der Jungle World
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Vom Elend der akademischen Antisemitismusforschung
Flugblatt anlässlich des Vortrags "Die Gegenwart des Antisemitismus" von Klaus Holz an der Hamburger Universität
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Letztes Update: Friday, 27-Apr-2007 01:50:03 CEST